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Veröffentlicht am 11.03.2017 von Stefanie Loske

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Christina Stürmer

In der Castingshow Starmania ging Österreich auf die Suche nach brauchbaren Sängerinnen und Sängern. Und hier kommt dann auch schon Christina Stürmer ins Spiel. Dort teilgenommen, eroberte sie gleich die Herzen zahlreicher Zuschauer.

Nach der Teilnahme folgt auch alsbald das Debütalbum und man merkt schnell, dass sich die Sängerin in den Texten von Starmania zu distanzieren. Den Talentshow-Stempel wollte sie sich nie aufdrücken lassen und zeigen, dass sie auch ohne ihn erfolgreich sein kann.

Frühe musikalische Erfahrungen

1982 wird die Österreicherin bei Linz geboren und bleibt auch bis sie 21. Jahre alt ist in dem Ort Altenberg wohnen. Nachdem sie das Gymnasium abbricht, beginnt sie eine Ausbildung zur Buchhändlerin und schließt diese 2011 erfolgreich ab. Mit neun kann sie schon ihre ersten Erfahrungen in Sachen Musik sammeln und spielt die Querflöte, die später vom Saxophon abgelöst wird.

Ihre erste Band „Scotty“ gründet sie mit zarten 16 Jahren und tritt dort natürlich als Sängerin in Erscheinung. Dass die Teilnahme an einer Castingshow auch ein Fluch sein kann, weiß Christina, und dennoch ist sie der entscheidende Startschuss für ihre Karriere. Ihr Debütalbum verkauft sich nach der Castingshow über 100.000 Mal, dies schaffte in Österreich zuvor nur Falco. Das zweite Album „Soll Das Wirklich Alles Sein“ folgt 2004 und berauscht vom Erfolg, versucht sie ihr Glück auf außerhalb von Österreich. 2005 erscheinen so Singles von den Alben „Freier Fall“ und „Soll Das Wirklich Alles Sein“ in überarbeiteter Fassung auch in Deutschland. Sie werden unter dem Titel „Schwarz Weiss“ veröffentlicht.

Beliebt auch außerhalb des Mainstreams

Nicht nur in Popkreisen findet ihre Musik Anklang, sondern auch Fans außerhalb des Mainstreambereichs können sich damit anfreunden. Gerade in Deutschland kann Christina viele Fans für sich begeistern, was die Verkaufszahlen beeindruckend belegen. Auch die Österreicher selbst sind von dem viel größeren Erfolg im Nachbarland etwas überrascht.

Das nächste Album „Lebe Lauter“ kann an den Erfolg vom Vorgänger in Deutschland anknüpfen. Das Album „Laut-los“ von 2008 soll dann eine Art Best-Of sein, enthält aber neben bekannten Songs auch einige neue, die alle unplugged eingespielt wurden. Hier zeigt sie ihr breites musikalisches Spektrum zwischen Pop, Rock, Country oder auch Swing-Elementen. Ihr Song „Fieber“ wird in Österreichs zudem der offizielle Titel zur Fußball-EM 2008.

Lösung vom Castingshow-Image

Nach all den veröffentlichten Alben folgt dann auch bald eine Tour durch Österreich, Deutschland und die Schweiz. Danach gibt es regelmäßig neue Alben in den Läden. Mit „Ich Hör Auf Mein Herz“ von 2013 will sie sich endgültig von Castingshow-Image lösen, was ihr aber nur teilweise gelingt. Und auch ihr neuestes Album „Seite An Seite“ von 2016 kommt immer noch balladenreich daher.

Doch ihre Musik, die dich im Pop und Rock bewegt, kommt bei der breiten Öffentlichkeit gut an. Und so ist sie auch dem Status eines Castingshow-Sternchens weitgehend entwachsen.

photocredit: By Manfred Werner – Tsui (Own work) [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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